Viel Papier aus Valencia / blödes Tomatenfest
Ich hab vor mal die Frequenz der Einträge hier etwas zu erhöhen. Sonst gehen mir noch die (noch nicht wirklich vorhandenen) Leser flöten.
Gestern kam ein großer Brief aus Valencia mit ganz viel (beschriebenem) Papier drin. Leider ist das meiste auf spanisch, also werde ich mich noch ein bisschen damit beschäftigen müssen bis sich mir alles erschließt.
Aber das sind die ersten Infos zu dem Studienjahr, in dem ich dort sein werde, die ich finde. Endlich ein Kalender mit Feiertagen, Ferien etc., den ich gebrauchen kann. Überhaupt besteht der Brief im Wesentlichen aus Plänen. Semesterplänen, Stadtplänen, … alles in guter alter s/w-Kopierqualität. Nun weiß ich auch endlich mit Gewissheit, dass am 25.9. die Vorlesungen beginnen. Das lässt mir zum Glück viel Zeit eine Bleibe zu finden und ein bisschen was zu organisieren, bevor alles losgeht.
Apropos “Bleibe”: Mein bisheriger Plan bestand ja darin in den ersten Tagen, also vom 27.8. (Ankunft) bis zum 1.9. (Beginn Uni-Sprachkurs in Gandia) in einer Jugendherberge abzusteigen und mir in dieser Zeit eine Wohnung zu suchen, so dass ich nach dem Sprachkurs dann dort rein kann. Nun hat sich herausgestellt, dass sich die Spanier Ende August gerne ohne ersichtlichen Grund mit überreifen Tomaten bewerfen, das ganze “Tomatina” nennen und aufgrund dieses scheinbar sehr sehenswerten Spektakels (werde versuchen dabei zu sein) jede Jugendherberge in Valencia an den letzten drei August-Tagen ausgebucht ist. Nun habe ich jeden mir bekannten Menschen angesprochen, der irgendwie was mit Spanien zu tun hat (so viele sind es nicht), ob jemand ne Alternative kennt. Wenn dabei nichts rumkommt, werd ich wohl für drei Tage in ein günstiges Hotel ziehen müssen. Auf jeden Fall möchte ich in Valencia sein um nach Wohnungen sehen zu können.
Das Thema wird also nochmal ein klein bisschen spannend. Also ich denke nicht, dass ich unter der Brücke schlafen muss, aber ein bisschen chaotisch scheint mein Start dort zu werden. Wie konnte ich jemals anderes erwarten?
Mit dieser neuen Sicherheit auf der einen und neuen Unsicherheit auf der anderen Seite warte ich nun auf weiteren Input meiner Quellen und auf das Greifen meiner Spanisch-Kenntnisse bei der Sichtung des schriftlichen Materials aus Valencia.