Home Sweet Home

Am Samstag fuhr ich also mit Isabel nach Valencia. Am Hauptbahnhof trennten sich dann unsere Wege und ich fuhr mit dem Bus (freundlicherweise existiert dorthin eine gute Verbindung) zu meiner Wohnung. Als ich dort ankam, war niemand da. Jonas hatte mir erzählt, dass eine Freundin von ihm dort wohnen würde bis sie eine Wohnung gefunden hat, aber es war nicht direkt klar in welchem Zimmer sie wohnte. Ich entschied mich schließlich dafür, dass es das mit dem ausgerollten Schlafsack sein müsse und das andere nur als Lager für das immense Gepäck dient. Ich konnte aber noch nicht auspacken und einziehen, weil Jonas und ich uns zunächst noch einigen mussten, wer letztendlich in welchem Zimmer wohnen wird. Die beiden Zimmer sind nämlich doch etwas unterschiedlich.

Der erste Abend war also etwas blöd dort. Als ich ankam, ging ich erstmal ein wenig in der Gegend umher um was zu essen und einen Supermarkt zu finden. Ich fand ein winziges Lokal, in dem ich einen Hamburger genoss und mir dabei auf einem riesigen Plasma-Bildschirm einen Teil eines Films über die Nibelungen-Sage ansah. Schon etwas weird, der Laden, aber der Hamburger war gut. :) Später fand ich dann auch einen Supermarkt weit weit weg. Ich war wohl in der falschen Richtung unterwegs. Mittlerweile bin ich schlauer. Nach einer Weile kam Karen (die eine Freundin von Jonas) und holte ihren Kram ab, weil sie was zum wohnen gefunden hatte.

Nach meinem Einkauf/Spaziergang machte ich es mir mit einer Folge Gilmore Girls so gemütlich wie es eben ging und ging auch recht früh schlafen. Witzig war, dass, als ich einmal aus dem Bad kam, plötzlich der Kater unserer Mitbewohnerin in der Tür stand. Der hatte sich bis dahin wohl verkrochen. Mit dem hab ich dann ein wenig gespielt (er geht voll auf den kleinen Teppich im Wohnzimmer ab), davon ein Video gedreht und ihn die Hälfte seines Fells auf meine Klamotten verteilen lassen.

Am Tag danach (Sonntag) kam Jonas dann auch aus Gandia an und wir entschieden fix, dass ich das bessere Zimmer bekomme, wenn ich dafür 20 Euro mehr Miete zahle. Das geht in Ordnung, weil das doch irgendwie deutlich schöner ist meiner Ansicht nach. Dann konnte ich auch endlich mein Zeug auspacken und einräumen und mich etwas einrichten. Nun fühle ich mich schon wohl in meinem Zimmer. Fotos werden folgen.

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