Das Fahrradspiel - ein Geben und Nehmen
Ich erwähnte bestimmt mal, dass man in dieser Stadt recht gut auf sein Fahrrad achtgeben muss. Jonas hat dies jetzt aus erster Hand erfahren. Er war vor kurzem beim Basketball-Training (kann in dem Bereich scheinbar einiges, der Mann) und hat sich dort über jemanden ein Fahrrad organisiert. Ich hab es nie gesehen, aber er meinte, es wäre ein Schnäppchen gewesen. Nur der Sattel war ihm etwas niedrig, darum hat er den kurzerhand bei einem anderen Fahrrad irgendwo in der Stadt eingetauscht, das wie seines auch einen Sattel mit Schnellspanner besaß (selbst schuld). Danach hatte er dann exakt eine tolle Fahrt mit dem Ding. Denn als er vorhin wieder zum Baskelball-Training wollte, war das Teil futsch. Er hatte es vor dem Haus stehen. Natürlich abgeschlossen, aber scheinbar war das Schloss nicht groß genug. Den Sattel hat er nun aber noch, denn den hat er mit in die Wohnung genommen.
Also wird er wohl doch dabei sein, wenn ich mich am nächsten Sonntag Morgen in der Stierkampf-Arena sehen lasse um auf dem dortigen Flohmarkt nach einem Fahrrad zu suchen. Vielleicht findet Jonas dort ja sein Fahrrad wieder.
Dann werden wir uns wohl einen Schlüssel für den Innenhof geben lassen, denn da könnte ein Fahrrad einigermaßen sicher sein. Und da ist so viel Platz, dass sich wohl niemand daran stören wird. Mit in die Wohnung nehmen ist nicht wirklich drin. Arg viel Platz wär dafür nicht und fünf Etagen sind auch ein gutes Gegenargument.