Ich glaub, Formel 1 ist wirklich langweilig.

Ich würd vielleicht nicht unbedingt sagen, dass ich Zeit habe, aber mir ist danach mal wieder was zu schreiben. Ist ja schon ne ganze Weile her, dass ich was von mir habe hören lassen. Die Frequenz meiner Posts ist echt zurückgegangen. Es passiert nun auch nicht so höllisch viel im Moment. Zumindest nichts, worüber jemand gerne lesen würde, glaube ich. Aber es ist auch nicht langweilig.

Also zu meiner großen Ankündigung von diesem Formel 1-Dings:
Nun, das war nicht so der Burner, der es versprach zu sein. Wir hatten Widersprüchliches über die Startzeit gehört, also waren wir viel zu früh dort, weil wir uns schon um fünf an meiner Tür trafen. Dadurch waren wir natürlich unter den ersten und bekamen noch einen Spitzen-Platz direkt an der Straße. Für die Eingeweihten: Wir standen am Paseo de la Alameda. Das war so etwa die große Gerade der Strecke, die man hier in der Stadt abgesteckt hatte. Da konnten die Herren von McLaren richtig Gas geben… und das taten sie auch. Aber darauf mussten wir halt warten. Stundenlang. Vielleicht startete das Event in der CAC früher (Da waren Scheinwerfer und all das.), aber da konnten wir nicht gucken gehen, weil wir sonst unseren guten Platz verloren hätten (und ich schätze, die haben auch nicht jeden rein gelassen). Bei uns wurde es so gegen halb acht interessant. Die mathematisch begabten Leser werden nun verstehen, warum meine Erinnerung von diesem Ereignis hauptsächlich Warten beinhaltet.
Zunächst wurden die Fahrer des Teams rumgefahren. Sie saßen hinten auf SLK-Cabrios und brausten an der jubelnden Menge vorbei. Dann klemmten sie sich selbst hinter das Steuer und führten wohl auch ein paar Späße auf, wie sich aus den Spuren, die wir auf anderen Teilen der Strecke fanden, schließen ließ. Nach einer weiteren Wartezeit kamen dann die Formel 1-Wagen auf die Strecke. Man munkelt, dass es noch die alten waren, wobei ich sicher bin, dass nahezu niemand, der dort stand, das bestätigen oder abstreiten könnte. Leider fuhren sie nur zwei Runden. Es war schon fein mal direkt neben einem beschleunigenden Formel 1-Wagen zu stehen und jetzt weiß ich auch, warum jeder, den man an einer solchen Strecke findet, Ohrenschützer trägt, aber ich bin nicht sicher, ob es die Warterei wert war.
Uns war recht kalt und wir hatten Hunger, also beschlossen wir direkt nach der Auto-Show was essen zu gehen. Das taten wir dann auch und liefen somit dem Menschenstrom entgegen, der von den äußeren Bereichen der Strecke in die CAC ströhmte. Denn dort begann nun irgendwo (Wir haben es nur auf den riiiiesigen Fernsehschirmen gesehen.) eine Bühnenshow. Später soll es auch ein richtig fettes Feuerwerk gegeben haben, aber wir waren wirklich hungrig. :) Der Park vor der CAC ist wirklich schön, aber für solche Menschenmassen etwas ungeeignet. Denn es schlängelt sich ein Wässerchen da durch, welches man hier und da über winzige Brücken überqueren kann. Wenn nun tausende Menschen den Park durchqueren wollen, wird das etwas eng… aber lustig anzusehen. Heta bekam am nächsten Tag von einer anderen Finnin erzählt, diese habe sogar Mika Häkkinen gesehen und ein paar Worte mit ihm gewechselt. Es muss ein fettes Event gewesen sein. Wir hätten das anders angehen sollen um es korrekt zu genießen. Naja. Nächstes Mal. :)

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